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02.06.2010, 22:40 Uhr | Übersicht | Drucken
JU Dortmund entsetzt über den Rückzug des Bundespräsidenten

Die Junge Union Dortmund ist bestürzt über die Rückzugsmeldung von Horst Köhler und bedauert seine Entscheidung zutiefst. Horst Köhler hat in den 5 Jahren seiner Amtszeit häufig die Stimmung und Gedanken der Bevölkerung getroffen und dabei ohne Rücksicht auf seine Parteizugehörigkeit seine Meinung geäußert.



Unter anderem dafür war er in der Bevölkerung beliebt. Köhler stand wie Wenige vor ihm offen für die Länder in Afrika ein, stieß immer wieder politische Debatten an und nahm dabei keine Rücksicht auf unbequeme Wahrheiten.

Köhler begründete seinen Rückzug mit mangelndem Respekt für sein Amt seitens Opposition und Medien. Eine Aussage Köhlers zum Einsatz der Bundeswehr im Ausland wurde absichtlich falsch zitiert und der erläuternde und entschärfende Teil seiner Aussage nicht erwähnt. Köhler sprach davon, dass die Bundeswehr im Ausland auch zur Wahrung der wirtschaftlichen Interessen eingesetzt werden könne, beispielsweise beim Schutz von Handelswegen, wichtiger Infrastruktur und der Wahrung der politischen Sicherheit in entsprechenden Staaten. Daraus wurde ihm eine grundgesetzwidrige Einstellung zu den Einsatzzielen der Bundeswehr vorgeworfen.

"Die Art und Weise in der Medien und Opposition auf den Rücktritt reagierten zeigt, dass Köhler mit seiner Kritik Recht hat und in diesem Land der Respekt vor dem höchsten Staatsamt teilweise zu wünschen übrig lässt", fasst Felix Monegel, JU Vorsitzender zusammen. Die Junge Union bedauert seinen Rücktritt und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.

Deutschlands Politiklandschaft und Gesellschaft wird dieser großartige Bundespräsident fehlen!



 



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