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28.05.2010, 17:50 Uhr | Übersicht | Drucken
Junge Union Dortmund sieht Ullrich Sieraus Amtsantritt kritisch

Die Junge Union Dortmund sieht den Amtsantritt und die Vereidigung des neuen Dortmunder Oberbürgermeisters Ullrich Sierau mit kritischem Blick.


JU-Vorsitzender Felix Monegel: „Wir werden in den nächsten Jahren genau hinschauen, ob Ullrich Sierau die von ihm gemachten Versprechen einhalten wird. Vor allem an den vielzitierten und propagierten Punkten Transparenz, Klarheit und Bürgernähe wird sich der neue Oberbürgermeister messen lassen müssen.“ Die Junge Union hofft daher, dass Ullrich Sierau aus seinen Fehlern der Vergangenheit (Stichwort Gehaltsaffäre) gelernt hat.
 
„Von Selbstkritik war in seiner Antrittsrede leider wenig zu spüren“, bemerkte Monegel weiterhin. Auch die Schuld an der Haushaltskrise wird erneut bei anderen gesucht. Ausgeblendet wird dabei auch, dass Dortmund mehr Geld als je zuvor aus NRW erhalten hat.
 
In diesem Zusammenhang davon zu reden, dass andere Städte Dortmund um die prekäre Haushaltslage beneiden, weil Dortmund wenigstens noch über Handlungsspielraum verfügt, klingt für die Junge Union wie blanker Hohn. „Wollen wir uns fortan mit den Städten messen, die noch höher verschuldet sind als Dortmund, nur um uns als besser darstellen zu können?“ fragt JU-Vize Dorjan Jung entsetzt. Hier ist ein Umdenken der Stadtspitze gefordert.
 
Zum Wohle der Bürger unserer Stadt wünscht die JU Dortmund dem neuen Oberbürgermeister „ein glückliches Händchen“ für die wichtigen anstehenden Entscheidungen! Der wachsamen Begleitung durch die JU kann sich Ullrich Sierau sicher sein.

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